Merkblatt gegen Mottenbefall

 

Merkblatt gegen Mottenbefall

Oftmals wird einem erst bewusst, dass  die Umgebung oder die Waren von Motten befallen sind, wenn sich die typischen Frasslöcher oder die Eiablage durch die typischen „Spinnweben“ zeigt. Dabei fressen die Motten fast alles. Selbst synthetisches oder pflanzliches Gewebe kann gefressen aber nicht verdaut werden. In der Natur finden wir die Larven in den Nestern von Vögeln und den Lagerplätzen von Säugetieren.

 

Die Larven benötigen das, in Tierhaaren (Wolle, Fell, Pelz) enthaltene Keratin. Die Weibchen legen zwischen 100 bis 250 Eier auf die Nahrung. Die Schlupfzeit beträgt 60 Tage bis mehrere Monate.

 

Die ausgewachsene Motte ist ein Schmetterling (Nachtfalter) und wird durch Licht angezogen.

 

Die Bekämpfung von Motten in der Bekleidungsbranche erfordert eine überlegte Strategie.

 

 

Wirkungsweise von Chrysamed Universal Insektenspray

Motten sind Tracheenatmer wie alle Ungezieferarten. Das heisst, dass die Nervenenden am ganzen Körper, an den Gliedern und im Kopfbereich an den Tracheenöffnungen an der Oberfläche angeordnet sind und dadurch sofort mit einem besprühten Untergrunden in Berührung kommen, sobald der Tracheenatmer darauf läuft, daran nagt usw.

 

 

Vorgehensweise

Grundsätzlich sind bei einem Mottenbefall zwei Hauptüberlegungen notwendig

 

1.    Wie kann der bestehende Befall eliminiert werden?

2.    Wie ist Neubefall zu unterbinden?

 

 

1.    Wie kann der bestehende Befall eliminiert werden?

 

Es hat sich gezeigt, dass die Wirkstoffaufnahme am Besten ist, wenn der Wirkstoff möglichst fein versprüht wird. Die Besprühung der Nahrungsquellen für die Schädlinge (Kleider, Teppiche, Pelze usw.) ist primär erster Schutz gegen Mottenbefall oder die Vernichtung von bestehendem Befall.

 

Dabei ist es unumgänglich, dass die Kleiderbestände einzeln besprüht werden und beispielsweise Jacketts - auch innen besprüht werden. Als Präventivmassnahme sollten die Bereiche um Lichtquellen herum ebenfalls besprüht werden. Vergessen Sie Garderobenbereiche und Umkleidekabinen nicht.

 

Bei Teppichlagern ist es unumgänglich, dass der gesamte Bestand umgeschichtet wird und jeder Teppich einzeln besprüht wird. Einseitiges besprühen reicht dabei, wenn die Teppiche wieder aufeinandergeschichtet werden.

 

Copyright by Wilfried Gusset c/o Borgus GmbH

Jegliche Kopien oder Abschriften dieses Textes und des Bild- und Videomaterials sind ohne schriftliches Einverständnis des Urhebers verboten und werden verfolgt.

CHRYSAMED ist eine registrierte Schutzmarke


 

 

2.    Wie ist Neubefall zu unterbinden?

 

Um vor Neubefall zu schützen ist es notwendig, die Kontaktmöglichkeiten mit Motten oder
Mottenlarven abzuklären.

 

·         Einmal ist es möglich, dass ein Neubefall durch direktes Anfliegen von Motten an Kleidern, Teppichen usw. geschieht. Durch regelmässiges besprühen in festgelegten Abständen kann in diesem Fall ein Befall verhindert werden. Dazu muss man wissen, dass Chrysamed eine Wirkungsdauer von bis zu drei Monaten hat und so präventiv wirkt. Es empfiehlt sich deshalb, den Schutz alle zwei Monate zu erneuern. Dies gewährt, dass allenfalls neu geschlüpfte Motten, keine Chance haben zu fressen und neue Eier zu legen

·         Alle Lager- Neuzugänge müssen ebenfalls vor der Einlagerung besprüht werden. Trauen Sie keinen neu angelieferten Textilien, dass diese keine Mottenlarven enthalten. Vorbeugen ist hier wirklich der beste Schutz.

·         Sprühen Sie Publikumszonen oder Umkleidekabinen regelmässig mit Chrysamed aus. Sie haben keine Kontrolle darüber, was Ihnen Ihre Kunden ins Haus schleppen. Gerade in Umkleidekabinen kommt oftmals die Neuware mit befallenen Kleidern in Berührung!

·         Besprühen Sie allenfalls von Kunden in Umkleidekabinen anprobierte Teile ganz kurz mit Chrysamed, bevor Sie diese wieder einreihen.

 

Dieser Anwendungstipp wird laufend überarbeitet und nach Erkenntnissen erweitert.

 

Bei Speziellen Problemen steht Ihnen auch unsere Beratung im normalen Rahmen unentgeltlich zur Verfügung. Sie erreichen uns unter +41 (0)52 761 28 35.

 

Zuletzt angesehen